Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
am 15. März 2026 finden in Hessen die Kommunalwahlen statt. Die Bürgerinnen und Bürger wählen dann, welche Vertreter aus ihrer Mitte für fünf weitere Jahre die Geschicke ihrer
Gemeinde bestimmen werden.
Höchstes Entscheidungsgremium in Buseck ist die Gemeindevertretung mit 37 gewählten
Vertreterinnen und Vertretern. Damit auch die Belange der einzelnen Ortschaften in die Entscheidungen Eingang finden, werden für jeden Ort die Ortsbeiräte ebenfalls direkt gewählt.
Derzeit entsenden in Buseck die Freien Wähler Buseck sowie die Parteien SPD, CDU und Grüne ihre Vertreter in die politischen Gremien. Mit 35,3 % der Stimmen sind die Freien Wähler die stärkste Gruppierung in der Gemeindevertretung und weiterhin eine der stärksten aktiven Wählergruppen in Hessen überhaupt.
Seit der Gebietsreform haben die Busecker Freien Wähler wesentlich an der Fortentwicklung ihrer Heimatgemeinde Buseck mitgewirkt und haben entscheidend zu dem hohen Entwicklungsstand unserer Gemeinde beigetragen. Die Wahlergebnisse in Buseck haben stets Koalitionen erfordert. In der laufenden Wahlperiode haben die Freien Wähler in der Mehrheit politische Beschlüsse gemeinsam mit der Fraktion der CDU herbeigeführt. Seit dem Haushaltsbeschluss für 2025 haben alle vier in der Gemeindevertretung vertretenen Fraktionen vertrauensvoll zusammengearbeitet und es geschafft, ohne Aufgabe ihrer Grundüberzeugungen die Haushalte 2025 und 2026 gemeinsam zu beschließen. Nach Auffassung der Freien Wähler braucht es nicht politische Rechthaberei oder Ideologietreue, um den besten Weg für Buseck zu finden. Oft findet sich ein gangbarer Kompromiss und mitunter hat auch der politische Konkurrent recht, wenn man nur bereit ist zuzuhören.
Freie Wähler stehen fest auf dem Boden unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung. Gewissensfreiheit ihrer Mandatsträger nehmen sie ernst; einen Fraktionszwang wie in Parteien gibt es nicht. Dass die Freien Wähler dennoch überwiegend einheitlich abstimmen, liegt an einer guten, sachlichen Erarbeitung der politischen Fragestellungen. Wir Freien Wähler versprechen eine an Sachfragen und demokratischen Grundwerten orientierte Politik.
Freie Wähler haben Grundsätze, aber sie folgen keinen übergeordneten Ideologien. Jede örtliche Gruppierung Freier Wähler ist eigenständig und entscheidet so, wie sie es für ihre Gemeinde richtig hält, und nicht, wie es Parteiraison vorgibt. Der Kommunalen Selbstverwaltung, wie sie in der Hessischen Gemeindeordnung vorgesehen ist, wird damit ein größtmöglicher Stellenwert eingeräumt.
Wir Freie Wähler richten unsere Entscheidungen an lang- und mittelfristigen Zielen aus. Besonnenheit, Augenmaß und Nachhaltigkeit sind Richtschnur des eigenen Handelns. Freie Wähler scheuen sich nicht, auch unpopuläre Entscheidungen mitzutragen. Sie haben ausschließlich eine lebenswerte Gemeinde für alle Bürgerinnen und Bürger zum Ziel.
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
nach jeder Wahlperiode ist es geboten, Bilanz zu ziehen und sich auf die Erfordernisse der vor uns liegenden Periode einzustellen.
Wir Freie Wähler versuchen schon seit jeher, aus diesen Anforderungen die dafür notwendigen Maßnahmen abzuleiten und politische Mehrheiten für deren Umsetzung zu gewinnen. Bei aller Sorgfalt sind selbst für solch überschaubare Zeiträume nicht alle äußeren Einflüsse vorhersehbar. Krieg in der Ukraine, in Gaza und sonst auf der Welt, Zollschranken, Rohstoffknappheit, Energiepreise, Waldsterben, Künstliche Intelligenz, exorbitante Preissteigerungen, politische Radikalisierung, hinterlassen auch in Buseck ihre Spuren. Politische Farbenlehre hilft hier nicht weiter, sondern man muss aufgeschlossen für das Notwendige sein. Viele Anstöße dafür kommen von den Freien Wählern, wie die Ausweisung von Wohn- und Gewerbeflächen, die Förderung von Erneuerbaren Energien, des Rad- und Nahverkehrs, des Waldes oder der Landschaftspflege. Daher braucht es starke Freie Wähler, um Buseck stabil in die Zukunft zu bringen. Wir Freie Wähler bitten um Ihr Vertrauen für die vor uns liegende Legislatur.
Die Nachfrage nach Bauplätzen in der Gemeinde Buseck bleibt anhaltend hoch. Durch die vorausschauende Politik früherer Jahre ist Buseck heute ein attraktiver Wohn- und Lebensort. Alle neuen Baugebiete wurden mit den Stimmen der Freien Wähler beschlossen und durch Sachverstand in den eigenen Reihen in die richtige Richtung gelenkt. An den Grundsätzen der Freien Wähler für eine planvolle Siedlungspolitik mit geringem Flächenverbrauch, einer maßvollen Verdichtung und ausgeglichener Infrastruktur hat sich nichts geändert.
Die Erzeugung von Lebens- und Futtermitteln muss, genau wie die Energie- erzeugung, auch wieder ortsbezogen aufgestellt werden. Nachhaltige Landwirtschaft ist immer auch regionale Landwirtschaft. Unsere Region ist seit Generationen landwirtschaftlich geprägt. Schon immer war Landwirtschaft auch Teil der Landschaftspflege. Daher dürfen auch nicht weiter Agrarflächen für die Ausweitung von Bau- und Gewerbegebieten herhalten. Vielmehr muss mit den vorhandenen Flächen sparsam und planvoll umgegangen werden. Es gibt in Buseck viele Möglichkeiten der Verdichtung, ohne dass landwirtschaftliche Flächen einbezogen werden müssen.
Die ungeminderte Ausbeutung der natürlichen Bodenschätze kommt nun überall auf der Welt an ihre Grenzen. Klimaschutz steht nicht im Widerspruch zu Wohlstand, sondern ist geradezu Bedingung für die lebenswerte Zukunft unserer Kinder- und Enkelgenerationen. Erneuerbare Energien können ausschließlich in der Fläche gewonnen werden. Buseck hat mit bereits vier Solarparks und etlichen Solaranlagen auf Dächern mehr bewirkt als die meisten Nachbarkommunen. Es kann langfristig aber nicht Ziel sein, Agrarflächen in Solarparks umzuwandeln. Daher haben sich die Freien Wähler für Photovoltaik auf Dächern sowie eine Stromspeicherförderung eingesetzt. In interkommunaler Kooperation wurde der Bürgerwindpark in Staufenberg entwickelt. Buseck hat sich daran beteiligt und strebt mit den Nachbarkommunen ein vergleichbares Modell beim Windpark „Fernewald“ an.
Langfristig wird es auch in den Busecker Schulen ein größeres Betreuungs- angebot geben müssen. Nachmittagsbetreuung von Schülern ist erklärtes Ziel der meisten politischen Gruppierungen. Weil Schulen jedoch unter der Verantwortung von Land und Kreis stehen, können Kommunen hierbei nur unterstützen, indem sie den Raumbedarf der Schulträger durch die Bereitstellung von Bauflächen und Infrastruktur fördern. Für die Erweiterung der Grundschule Alten-Buseck war dem Landkreis Gießen die wenig genutzte Fläche des angrenzenden Sportplatzes zugesagt worden, dieser hat sich inzwischen aber dafür entschieden, das Bestandsgebäude zu erweitern, eine Lösung, die damals schon von den Freien Wählern vorgeschlagen wurde. In Großen-Buseck soll nun endlich die Grundschule durch Aufstocken des Hauptgebäudes erweitert werden.
Buseck ist mit seinen Verbrauchermärkten gut ausgestattet. Das reichhaltige und konkurrenzfähige innerörtliche Angebot macht viele Besorgungsfahrten außerorts unnötig. Immer mehr Busecker nutzen inzwischen Fahrräder für ihre Besorgungsfahrten und stellen fest, dass dies nicht einmal die ungünstigere Art ist, einzukaufen. Die Freien Wähler begrüßen auch den Trend, dass immer mehr regional erzeugte Produkte in das Angebot Eingang finden. Für Alten-Buseck wird man sich mit der Frage befassen müssen, inwieweit das Versorgungsangebot der wachsenden Gemeindegröße noch angemessen ist.
Busecker Bäder haben Tradition. Als die Stilllegung des bis dahin vom Landkreis betriebenen Hallenbades drohte, haben die Busecker durch die Gründung des Hallenbadvereins ihr Bad bewahrt. Das Busecker Freibad war schon anfangs der 30er Jahre das erste solche Bad in der ganzen Region. Bereits 2012 hatten alle Fraktionen die Sanierung des Freibads beschlossen. Damals hatte die Kreisaufsicht allerdings die Haushaltszustimmung verweigert. In intensiver Zusammenarbeit mit den anderen Fraktionen konnte in der letzten Legislaturperiode schließlich die Sanierung des Bades unter der Nutzung großer Fördersummen erwirkt werden. Mit gut 20.000 Besuchen stellt sich das im letzten Sommer endlich wiedereröffnete Bad als ein riesiger Erfolg dar. Gleichzeitig wurde im Zuge der Baumaßnahmen an der Wieseckinsel die für Kinder gefährliche Stelle am Schwimmbadgässchen beseitigt. Es fehlt nun nur noch die Wiederherstellung der dringend benötigten Wieseckbrücke, die in diesem Jahr erfolgen soll.
Über Jahrzehnte hat Buseck eine ausgewogene Gewerbeansiedlungspolitik verfolgt. Vom kleinen Handwerksbetrieb über Handel und Großhandel bis hin zum Weltmarktführer ist Buseck gut vertreten und erzielte bisher einigermaßen stabile Gewerbeeinahmen, unabhängig von Krisen einzelner Branchen. Vor dem Hintergrund eines erstarkenden Chinas und der Zollpolitik der USA sind jedoch auch die Exporterfolge Busecker Unternehmen gefährdet. Daraus resultieren stark rückläufige Gewerbesteuereinnahmen, die sich negativ im Busecker Haushalt niederschlagen. Buseck hat nur noch wenige Gewerbeflächen, ein Teil davon wird leider von Besitzern aus Spekulationsgründen blockiert. Die Freien Wähler stehen hier konsequent dafür, zukunftsorientierte Technologiebetriebe anzusiedeln, die auch hochwertige Arbeitsplätze schaffen, und lehnen großflächige Logistikbetriebe, die zudem zusätzlichen Schwerverkehr verursachen, ab.
Mit ihren ehrenamtlichen Einsatzkräften stellt die Busecker Feuerwehr den Brand- und Katastrophenschutz in der Gemeinde sicher. Freiwillig bei der Feuerwehr zu sein, verlangt ein hohes Maß an Ausbildung, Ausrüstung und Ausdauer. Für die Ausrüstung ist die Gemeindevertretung zuständig, indem sie über den Bedarf- und Entwicklungsplan beschließt und Mittel für Neubeschaffungen bereitstellt. In wenigen Jahren sind die Kosten dafür jedoch teils auf das Doppelte explodiert. Es gilt also auch bei der Feuerwehr, die knappen Mittel sinnvoll einzusetzen und zugleich zu gewährleisten, dass diese für ihre eigene Sicherheit angemessen ausgestattet ist. Dank gebührt allen Freiwilligen Feuerwehrleuten und auch der Gruppe der Ersthelfer, die schon viele Busecker Menschenleben gerettet haben.
Im Namen von Buseck steckt historisch die Buche als standortprägendes Gehölz. Buseck ist schon immer ein Waldstandort gewesen und hat diesen nachhaltig und klug bewirtschaftet. Der Klimawandel macht aber auch vor Buseck nicht Halt. Drei weitere aufeinanderfolgende heiße Jahrgänge haben unseren Wald nachhaltig geschädigt. Die Fichtenstandorte sind abgestorben und um „unsere“ Buche machen wir uns große Sorgen. Während unser Wald einst noch einige Euro für das Gemeinwohl erwirtschaftet hat, muss die Gemeinde inzwischen in den Wald investieren, um ihn auf die neuen klimatischen Bedingungen einzustellen.
Seit der Entstehung der Großgemeinde haben Bürgermeister aus den Reihen der Freien Wähler dafür gesorgt, dass in Buseck nachhaltig gewirtschaftet wird. Buseck wurde von ihnen bilanziell schuldenfrei an ihre Nachfolger übergeben. Freie Wähler haben sich in der Vergangenheit ihrer Verantwortung gestellt, auch notwendige, aber unpopuläre Maßnahmen, wie eine Grundsteuererhöhung, mit zu beschließen, aber sie haben auch dafür gesorgt, dass nach dem Ausgleich des Haushalts die Grundsteuer wieder gesenkt wurde. Alle Ausgaben der Gemeinde müssen in guten wie in schlechten Zeiten auf den Prüfstand. Um nicht einseitig zu entscheiden, suchen die Freien Wähler das offene Gespräch mit allen Interessengruppen in unserer Gemeinde.
Buseck liegt ausgesprochen verkehrsgünstig zwischen A5 und dem Gießener Ring, was vor allem die beiden außen liegenden Gewerbegebiete in Alten-Buseck und Großen-Buseck attraktiv macht. Während Großen-Buseck umfahren werden kann, wird der Rinnerborn massiv von Schwerlastverkehr geplagt. Zulasten der Anwohner, gerade auch nachts, wenn Lastkraftwagen den Rinnerborn als Abkürzung zwischen den Autobahnen nutzen. Während in der Vergangenheit durchgeführte Verkehrsmessungen keinen Erfolg brachten, konnte mit den nun fest installierten Messtafeln bereits eine deutliche Geschwindigkeitsreduktion erwirkt werden. An einem Nachtfahrverbot für den Schwerlastverkehr wird weiter gearbeitet.
Buseck hat, gutachterlich anerkannt, schon lange die besten Kindertagesstätten im Landkreis Gießen. Die hohen Standards in den Busecker KiTas sind unter anderem auch auf die Bündelung von Qualitätssicherungsmaßnahmen durch die KiTa-Gesamtleitung zurückzuführen. Auf die Einrichtung dieser Stelle haben wir Freien Wähler aktiv hingewirkt. Durch Ausweitung der Klein- und Schulkindbetreuung ist die Raumkapazität inzwischen erneut an ihre Grenzen gestoßen. Enormer Bedarf besteht in allen Ortsteilen. In Oppenrod wird derzeit neu gebaut, in Beuern wird für eine Gruppe erweitert, in Alten-Buseck wird in Zusammenarbeit mit den Johannitern eine neue Kita errichtet und in Großen-Buseck haben insbesondere die Freien Wähler sich dafür stark gemacht, die nicht auf Dauer angelegte Betreuung der Container-Kita „Wundertüte“ durch einen Neubau zu ersetzen. Mit Blick auf das Thema Bildungsgerechtigkeit ist eine gute frühkindliche Bildung unverzichtbar, weshalb sich die Freien Wähler dafür einsetzen, in diesen Bereich konsequent zu investieren. Die in den KiTas der Gemeinde Buseck seit Neuestem angebotene Sprachförderung ist hierbei ein wichtiger Schritt zu mehr Chancen von Anfang an.
Die Vereine einer Gemeinde sind das Rückgrat des gesellschaftlichen Gemein- wesens. Buseck hat ein gesundes ehrenamtliches Vereinswesen. Die Gemeinde fördert ihre Vereine auf vielfältige Weise und stellt Liegenschaften, Räumlichkeiten und Dienstleistungen zur Verfügung. Was Vereine an gesellschaftlichem Dienst leisten, kann durch keine Verwaltung jemals aufgebracht werden. Wo möglich, fördert die Gemeinde ihre Vereine – bei Bedarf auch durch Investitionen.
Auf Anregung von Bürgermeister Erhard Reinl aus den Reihen der Freien Wähler wurden einst der Behinderten- und Seniorenbeirat und der Kinder- und Jugendbeirat ins Leben gerufen. Hier entscheiden Mitmenschen jeweils aktiv mit über die Belange ihrer jeweiligen (Alters-)Gruppe. Gerade der Kinder- und Jugendbeirat hat dazu beigetragen, dass junge Menschen frühzeitig Verantwortung für unsere Gemeinde übertragen bekommen. Einige der Mitglieder finden so ihren Weg in die Fraktionsarbeit und leiten damit den notwendigen Generationswechsel ein. Mit Luana Sommer, Vanessa Failing, Dana Koch und Svenja Koch haben gleich vier Mitglieder des Kinder- und Jugendbeirats zu den Freien Wählern gefunden und stellen sich zur Wahl.
Die damalige Entscheidung der Freien Wähler, sich intensiv für die Ansiedlung des Johanniter-Zentrums in der Nähe von Schlosspark, Verwaltung, Dorfkern und Einkaufsmöglichkeiten einzusetzen, hat sich inzwischen als weitsichtig und richtig erwiesen. Auch der Bau von barrierefreien Wohnungen, z.B. durch die Busecker Baugenossenschaft, wurde unterstützt. Die Freien Wähler setzen sich für weitere Einrichtungen dieser Art in allen Ortsteilen ein. Altwerden in Würde muss dort möglich sein, wo man immer gelebt und gewohnt hat.
Auch die Busecker Friedhöfe unterliegen dem gesellschaftlichen Wandel. Nicht alle Familien können aus beruflichen oder praktischen Erwägungen die Gräber ihrer Verwandten pflegen. Daher werden auch in Buseck pflegearme Bestattungsformen nachgefragt und angeboten.
Nachdem die Gemeinde erhebliche Mittel in die Hand genommen hatte, um die letzten Lücken zu schließen, ist Buseck mit schnellem Internet gut ausgestattet. Besonders Gewerbegebiete, mit teilweise hohen Datenvolumen, müssen gut vernetzt sein, was den Standort für Gewerbetreibende attraktiv und zukunftsfähig macht. Die Freien Wähler haben schon immer neben der Versorgung mit Wasser, Abwasser und Strom, einen hochwertigen Datenverkehr zur Grundversorgung von Bevölkerung und Gewerbe für notwendig und wichtig gehalten. Die technische Entwicklung geht weiter und daher unterstützt die Gemeinde den Ausbau von Glasfaserleitungen in allen Ortsteilen.
Schon früh haben die Busecker auf Betreiben der Freien Wähler beschlossen, die Bewirtschaftung kommunaler Gebäude, Wasserversorgung, Abwasser, Energieerzeugung und Landschaftspflege in einen Eigenbetrieb, die „Busecker Gemeindewerke“, auszugliedern. Buseck bewirtschaftet damit Wasser und Abwasser für seine Einwohner zu sehr günstigen Konditionen. Neue Normen und Standards erfordern jedoch immer mehr Investitionen in Anlagen und Maschinen. Auf Betreiben der Freien Wähler soll hier, um Synergien zu bilden, die Zusammenarbeit mit den Nachbarkommunen gesucht werden.
Mit dem Erfolg des Elektrofahrrads haben viele Menschen das Fahrrad als Fort- bewegungsmittel wiederentdeckt. In Buseck haben sich Menschen zusammengeschlossen, um für eine ökologische Verkehrswende sinnvolle Vorschläge zu erarbeiten. Die Freien Wähler haben diese Vorschläge von Anfang an unterstützt. Entsprechende Mittel wurden bereitgestellt, um die notwendigen Baumaßnahmen einzuleiten.
Alle fünf Jahre stellen sich Bürgerinnen und Bürger aus der Mitte der Bevölkerung zur Wahl, um ehrenamtlich kommunale Selbstverwaltung zu praktizieren. Fünf Gruppierungen treten am 15. März an, um sich auf Plätze in Gemeindevertretung und Ortsbeiräten zu bewerben. Freie Wähler unterscheiden sich von den anderen politischen Gruppen darin, dass sie keine Partei sind und folglich nicht einer Parteiführung folgen müssen, sondern sich ideologiefrei für die Belange der eigenen Gemeinde einsetzen können.